Stargate SG-1 Cheops-Klasse Raumschiff

Als Fan der Stargate-Reihe hat mich das Modell von Fr3D eines Raumschiffes aus dem Film und der Serie sofort angesprochen. Meine Idee für die Umsetzung war kurz zusammen gefasst das folgende:

  • Die “grossen” Teile werden mit FDM gedruckt
  • Die Detailreichen Panels werden mit SLA gedruckt
  • Der Sockel wird nicht wie im Modell gedruckt, sondern aus Holz gefertigt
  • Das Modell soll (natürlich 😉) beleuchtet werden

Bei den folgenden Bildern werden Spezialbegriffe verwendet. Hier eine kurze Erklärung einiger:

  • FDM: Fused Deposition Modeling – 3D-Druck Technologie welche Rollen von Material schmilzt und quasi aufeinanderstapelnd die Teile druckt.
  • (M)SLA: Stereolithografie – 3D-Druck Technologie welche mit UV-Licht flüssiges Harz zu den Objekten härtet.
  • Dry-Brush (Trockenbürsten): Eine Mal-Technik bei welcher nur wenig Farbe am Pinsel ist und durch feines auftragen die Struktur hervorhebt.
  • Washing: Das Modell wird mit stark verdünnter Farbe grosszügig bedeckt. Durch den kapillaren Effekt, sammelt sich die Farbe in Vertiefungen und Winkel, welche so hervorgehoben werden.
  • IPA: Isopropylalkohol oder Isopropanol ist ein sehr oft verwendeter Alkohol der zur Reinigung verwendet wird.
  • TPU: Gummiges Material welches mit der FDM Technologie gedruckt werden kann. Wird oft bei FPV-Drohnen verwendet.
  • PVA: Sehr weit verbreitete art von Leim. Verwandt mit/oder Alias zu Holzleim und Weissleim.

SLA Druck

Pyramiden Raumschiff

Um die Bilder grösser anzuschauen, einfach darauf klicken.

Wüste mit Pyramide

LED-Beleuchtung Pyramide

Sockel Ecken

Holzarbeiten Sockel

Bohrung für USB-C Stromversorgung

Stargate Logo

Montage Sockel

Elektronik

Sockel Ecken ankleben

Endlich fertig!

Der Bau dieses Dioramas hat ca. einen Monat gedauert. Reine Arbeitszeit wäre wohl zwei bis drei Arbeitstage mit zusätzlichen ein bis zwei Tagen für das Design der 3D-Objekte und CNC Programme. Die reine Zeit für alle 3D-Drucke war ca. fünf Tage. Es ist ferner zu bedenken dass das Trocknen lassen der Grundierungen, Farben und Leinölfirnis zusätzlich einige Tage gedauert hat.
Manchmal brauchte ich auch einfach etwas Zeit bis mir bei Problemen die “Richtige Lösung” in den Sinn gekommen ist, oder anders ausgedrückt: Bis ich die richtige Inspiration gefunden hatte um gewisse Challenges anzugehen.
Die Elektronik dauerte auch einige Tage für die komplette Umsetzung. Meine Erste Idee (mit RBG-LEDs) wäre zwar einfach umzusetzen gewesen, aber mir gefällt die Farbe der Filament-LEDs viel besser. Das herausfinden, dass die Mosfet-Baasierte Fertig-Komponente mit 3.3V nicht schaltet und wirklich 5V, welche ich vom ESP8266 nicht erhalte, dauerte dann auch noch eine Weile. Dank der Hilfe meines Kollegen, war es dann aber doch noch möglich das Problem sauber zu lösen und nach einem Abend Löten und einem weiteren Nachmittag zum herausfinden dass Relais-Diagramme immer von unten gezeichnet sind (Standards sind ja dafür da ignoriert zu werden) 😒 konnte das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden.

3D Gedruckter Gandalf

Für ein Geburtstagsgeschenk habe ich den Gandalf von Gamebody auf dem Elegoo Mars Pro gedruckt.

Zudem habe ich seinen Stab mit einem Micro-LED versehen und mit sehr viel Geduld die Kabel verlegt sowie eine Öffnung in die Base gemacht. Damit diese Veränderungen nicht auffallen, habe ich diese mit Milliput “Weggespachtelt”.

Nach einer Grundierung mit der Airbrush-Pistole, habe ich Gandalf mit diversen Model-Paints und Washes angemalt, sowie Details hervorgehoben. Dabei habe ich zusätzlich etwas Wet-Blending an Gandalf sowie Dry-Brushing am Stein eingesetzt.

Her eine kurze 360 Grad Vorschau.

QAV-Skitzo follow-up (endlich!) – 6 Monate im Leben eines Quadcopters

Da ich nie so richtig zufrieden war mit meinen Upgrades welche ich an meinem Haupt-Copter QAV-Skitzo gemacht hatte, hat die Produktion dieses Follow-Up Videos viel länger gedauert als ich eigentlich wollte.

Folgende Stationen habe ich in den letzten sechs Monaten durchlaufen:

  • Upgrade des Flugcontrollers von Omnibus F3 auf den Omnibus F4 SD da der Voltage Sensor nicht mit den LiHV Akkus zurecht kam. Leider habe ich ungewollt einen Klon gekauft bei Elektromodelle. Passt auf, dieser wurde als “the real deal” verkauft! Durch dieses Upgrade war war ein XSR Telemetrie-Hack und Current Sensor Anpassungen nötig.
  • Protektoren für die Arme (inc. start Pads) designed.
  • Diverse FPV Cam-Mounts durchprobiert und erstellt.
  • OpenTX auf der FrSky Taranis auf Version 2.2 aktualisiert.
  • Betaflight über fast alle RC-Versionen bis auf 3.2.2 aktualisiert.
  • Die LUA-Scripts auf der Taranis konfiguriert und auch die “neuen” schon fast von Anfang an mitgetestet.
  • RGB LED-Streifen montiert und soweit konfiguriert dass die Farbe sich der Video-Frequenz anpasst. Dieses Betaflight feature wurde von mir vorgeschlagen – yay OpenSource!
  • Festgestellt das beim Wechsel vom Omnibus F4 auf das Omnibus F4 SD Target die Orientierung um 90° gedreht werden musste. Dies hatte ich bei diesem YouTube Video festgestellt, da der Copter spontan einen Break-Dance hingelegt hat. 😀
  • Das RSSI-Signal auf Kanal 16 gelegt und somit endlich wieder RSSI Informationen auf dem OSD angezeigt bekommen.
  • Blackbox auf “immer aufnehmen” konfiguriert.
  • Da ich immer wieder Vibrationen in den HD-Videos hatte, habe ich alle möglichen Kombinationen von Motor- und FC-Soft-Mounts sowie Kamera Mounts aus unterschiedlichen Flex-Materialien und Wandstärken ausprobiert. Schlussendlich waren die Kugellager der Motoren das Hauptproblem…
  • Auf Crossfire Micro TX/RX umgestiegen.
  • Etwas OT: Die Fatshark HD2 Firmware aktualisiert, damit auch der DVR immer automatisch aufnimmt

Nach all diesen (und wohl noch mehr) Änderungen hatte der FC überraschend zwischen zwei Akkus einen Defekt erlitten (wohl in der Stromversorgung) und ist seit da per USB nicht mehr erreichbar. Auch sind die gemessenen Volts des Voltage Sensors der Batterie komplett daneben (27 anstatt 16.8). Also musste ich den FC wechseln und habe die Chance auch gerade genutzt, um die ESCs auszutauschen. Da ich ein Fan von Betaflight bin,  habe ich den BF F4 und die BlHeli_S 32 von Betaflight verbaut um das Projekt ein bisschen zu unterstützen.

Genaueres (auch mit vielen Flugaufnahmen) seht ihr im folgenden Video:

G-Rilla Mini Race Wing Build

Ich konnte erneut ein spannendes Video zusammen mit Dronefactory erstellen. Dieses mal konnte ich einen Mini-Race-Wing von G-Rilla mit dem neuen TBS PowerCube Racewing, TBS GPS und TBS Crossfire bauen:

Verwendete Komponenten:

Die von mir erstellten und 3D gedruckten Teile sind wie immer bei Thingiverse verfügbar: Thingiverse Kollegtion G-Rilla Mini Race Wing

QAV-Skitzo Build Video erster Teil

Der erste Teil des Lumenier QAV-Skitzo Builds ist nach längerer Zeit endlich online. Die letzten Flug-Videos wurden alle mit diesem Quad gemacht. Es folgen noch zwei weitere Videos in dieser Reihe. Zum einen die BetaFlight Konfiguration und ein Video zu Anpassungen und Änderungen welche ich in der Zwischenzeit am Build vorgenommen habe.

Die ist mein erstes Hochdeutsches Video in der Hoffnung, mehr Leute damit erreichen zu können. Viel Spass bei meinem Schweizer-Hochdeutsch. 😀

In diesem Video verlinkte Beiträge:

Prusa i3 (and all Marlin based) 3D printers PID Tuning with Octoprint, Slic3r and Simplify3D

This content is available as a German video and English blog post.

Why do you need to tune the PID loop?
One possible reason can be, if you changed the hotend or parts of it.

Another would be, that you did the Voltage “hack” as described by Thomas Sanladerer to get the hotend and heated bed heat faster. This “hack” is not supported and even highly discouraged by Prusaresearch, since it addressed a long gone issues! YOU LOOSE YOUR WARRANTY if you do that and Joseph will get angry at you. And now read this paragraph again before fiddling around with electronics! But I had to mention it, because it was the reason I did this PID tuning blog and video in the first place. Continue reading “Prusa i3 (and all Marlin based) 3D printers PID Tuning with Octoprint, Slic3r and Simplify3D”